Rezension: City of Heavenly Fire (Cassandra Clare)

Rezension: City of Heavenly Fire (Cassandra Clare)

Titel: City of Heavenly Fire (Chroniken der Unterwelt Band 6)

Autor: Cassandra Clare

Publisher: Arena

Seiten: 896

Rating: 4,5/5 Sterne

Erster Satz: „Picture something calming. The beach in Los Angeles – white sand, crashing blue water, you´re strolling along the tide line…“

Kurze Zusammenfasssung:

City of Heavenly Fire ist der lang erwartete letzte Band Schattenjäger-Serie von Cassandra Clare. Clary, Jace und alle anderen so lieb gewonnenen Charaktäre müssen sich ein letztes Mal dem völlig irren Sebastian stellen und DEN finalen Kapf kämpfen. Während sie sich unter anderem in das Dämonenreich begeben müssen, setzen nicht nur Clary und Jace ihr Leben aufs Spiel, sondern auch Simon, Alec, Isabelle und Magnus geraten in Schwierigkeiten. Außerdem findet jede angefangene Liebesgeschichte ihr verdientes Ende und jeder Bösewicht sein Fett weg.

Was ich denke:

Kurz nachdem ich das ich das fünfte Buch der Reihe auf deutsch zu Ende gelesen hatte, packte mich wie immer der Wahn. Natürlich hab ich mir das sechste Buch sofort gekauft und aus reiner Ungeduld auch noch auf Englisch. Und ja, mein Englisch ist ganz gut und normalerweise kann ich auch relativ zügig Bücher auf Englisch lesen, nur hat es hier schon alleine Wochen gedauert, bis ich überhaupt angefangen habe. Und von da an war es ein langer Kampf. Allerdings bin ich es gewohnt, dass man sich so sehr in die Charaktäre der Cassandra Clare Bücher verliebt, dass man unbedingt weiterlesen muss. Trotzdem ziehen sich die Geschichten meiner Meinung nach oft gerade in der Mitte ziemlich in die Länge. Auch hier habe ich es immer mal wieder weggelegt, etwas anderes gelesen, und es später wieder zur Hand genommen. So, genug zu meinem „Leseweg“.

Im Nachhinein muss ich wirklich sagen, war es für mich das beste Buch der gesamtem Reihe. Cassandra Clare hat sich in punkto Humor selbst übertroffen. Es gab so viele kleine Jokes „am Rande“ die mich wirklich oft zum Lachen gebracht haben. Das hat mir viele Charaktäre, die mir vorher nicht soo sympathisch waren, irgendwie nochmal näher gebracht. Am Ende war ich richtig traurig, dass die Geschichte nicht weitergeht.

Ohne Frage kam die Action auch nicht zu kurz, obwohl mir der Teil tatsächlich relativ unwichtig ist. Nicht nur haben viele Situation einfach Spannung erzeugt und einen richtig mitgerissen, sondern Sebastians krankes Dasein wurde nochmal richtig hervorgehoben. Am Ende spitzt sich die Situation zu und es läuft darauf hinaus, dass Clary sich ihrem Bruder allein stellen muss und allein das fand ich so aussagekräftig. Denn irgendwie war es die ganze Zeit klar, dass es so kommen würde und soll. Also für mich ein spannungsgelandener Abschluss dem außer ein bisschen Temp hier und da nicht gefehlt hat.

SPOILER!:

Es gab ein paar Ereignisse, die mich besonders gefreut oder auch geärgert haben. Mich hat es ein bisschen genervt, dass Cassandra Clare ziemlich zwanghaft neue Charaktäre vorgestellt hat. Ich glaube, dass viele, die die Chroniken der Unterwelt gelesen haben, die nächste Reihe eh lesen würden, vorallem aufgrund Clares Talent, Persönlichkeiten zu portraitieren. Diese zusätzlichen Szenen, haben wirklich nichts für das Buch getan. Wie wahrscheinlich von vielen erwartet, schlafen Clary und Jace das erste Mal miteinander. Und ich fand die Szene tatsächlich ganz nett geschrieben, aber wieso in einer Höhle, hab ich mich gefragt. Und wieso trägt Jace außer allen möglichen Waffen Kondome bei sich? Naja, ich weiß nicht. Trotzdem war das Buch vollgestopft mit tollen Liebesszenen, die, wie oben schon geschrieben, allen Pärchen ein verdientes Ende gaben. Alec und Magnus haben endlich zusammen gefunden und auch Simon und Isabelle sind glücklich. Und auch wenn sie nicht am wichtigsten in der Geschichte waren, freut man sich doch für Luke und Jocelyn. Passenderweise haben sie als Eltern mit ihrer Hochzeit auch die perfekte Abschlussszene für die Geschichte geliefert.
Und jetzt zum allerwichtigsten Ereignis in der gesamten Reihe: Simons „Rückverwandlung“. Zuerst war ich natürlich geschockt und das hat mich wirklich mitgenommen. DIe Vorstellung von Simons Gedächtnisverlust war schrecklich, das hätte Cassandra Clare auch nicht machen können. Aber das Ende hat in mir in der Tat Glückstränen hervorgerufen und das passiert nicht oft.

Empfehlung:

Ich empfehle das Buch natürlich nur Leuten, die schon die ersten fünf gelesen haben. Aber ich glaube auch, das steht außer Frage. Das sechste Buch lohnt sich wirklich, auch wenn es vielleicht von Zeit zu Zeit ein kleines bisschen hakt.

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2 Gedanken zu „Rezension: City of Heavenly Fire (Cassandra Clare)“

    1. Hi Bianca,
      ich liebe die Reihe auch so sehr! Und obwohl es meiner Meinung ein toller Abschluss war, ist es sooo traurig, dass die Reihe nicht mehr weitergeht. Habe aber grade mit Clockwork Angel angefangen und bin, wie zu erwarten, begeistert!

      Schöner Blog übrigens 🙂

      Gefällt mir

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