Rezension: Die Auserwählten im Labyrinth (James Dashner)

Auf Die Auserwählten im Labyrinth (im Original The Maze Runner) hatte ich nun schon seit ca. einem Jahr ein Auge geworfen. Nicht nur aufgrund der guten Rezensionen meiner Liebelings-Booktuber, sondern auch aufgrund der kommenden Verfilmung habe ich mich jetzt endlich dafür entschieden.

Klappentext:

Er heißt Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem seltsamen Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth, in dem mörderische Kreaturen lauern. Nun liegt es an ihm und den anderen Überlebenden, einen Weg in die Freiheit zu finden. Doch die Zeit drängt und nicht alle werden es schaffen…

Mein erster Eindruck war wirklich gut, muss ich sagen. Die ersten paar Seiten auf denen Thomas die Lichtung kennenlernt waren wirklich spannend. Man hat halt nach und nach das „Konzept“ der Lichtung in kennengelernt. Vorerst zumindest -nach der Auflösung am Schluss wird klar, dass ich eher in einem illusorischem Glauben gelesen habe. Grundsätzlich finde ich auch die gesamte Welt wirklich unkonventionell konzeptioniert, für mich war es auch das erste Buch zum Thema „Labyrinth“, daher hat mich das Labyrinth mit all seinen Rätseln wahnsinnig interessiert. Ich glaube auch, dass der Film ebenso der Wahnsinn wird (ob das jetzt an Dylan O’Brien liegt, könnt ihr selbst entscheiden…). Hier war es sogar ausnahmsweise so, dass ich tausend Mal mehr mit den Nebencharakteren sympathisiert habe, als mit Thomas selbst. Klar ist er ein Kämpfer und bereit, alles zu tun und andere Menschen zu retten, aber irgendwie habe ich mich immer mehr gefreut, Chuck, statt Thomas sich wiederholende Gedanken zu hören.

Womit wir auch schon bei den paar wenigen, aber negativen Punkten wären. Wie gesagt, so mutig Thomas auch ist, ab und zu konnte ich seine Gedankengänge nicht mehr ertragen. Er hat sich ernsthaft alle drei Seiten das Gleiche gefragt oder sich über das Gleiche geärgert. Mir hat es außerdem von Zeit zu Zeit an Spannung gefehlt. Das Potential war natürlich da, ich meine, die Story bietet so viel Spannung aber irgendwie wurde das für mich nicht umgesetzt. Tatsächlich so schlimm, dass ich nicht weiß, ob ich das zweite lesen möchte.

Rating:
Ich gebe Die Auserwählten im Labyrinth 3,5 von 5 Punkten, einfach weil es mir an Spannung und Raffinesse gefehlt hat, die Story und Charaktere aber trotzdem ein Weg in mein Herz fanden.

Empfehlung:
Da das Buch schon teils ein bisschen brutal ist, würde ich es schon erst ab 10-12 Jahren empfehlen, ansonsten allen die auf End-Game-Szenarien stehen!

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11 Gedanken zu „Rezension: Die Auserwählten im Labyrinth (James Dashner)“

  1. Hallöchen 🙂

    mmmhhh da bin ich jetzt doch etwas hin und her gerissen, ob ich das Buch lesen soll oder nicht 😀 hatte es nämlich schon mal probiert, damals habe ich aber nicht in die Geschichte reingefunden. Der Trailer hat mich jetzt aber doch wieder neugierig gemacht. Wobei es vielleicht dann besser ist nur den Film zu schauen?! Schwierig schwierig 😀 😉 Weil Spannung sollte in einem Buch eigentlich nicht fehlen.

    Liebste Grüße
    Juliana

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  2. Hallo 🙂
    Das wird mein Kommentar zum Kommentiertag, wenn auch etwas verspätet, denn ich habe es gestern einfach nicht mehr geschafft. Deine Rezension ist gut gegliedert, aber wenn du sie so gliederst, wäre es gut, wenn du nach dem Klappentext für die nächsten zwei Absätze eine eigene Unterüberschrift finden könntest. Denn so ist das doch ein wenig verwirrend. Ich habe das Buch diesen Monat gelesen und in deiner Gesamtwertung stimme ich dir dazu. Mir hat irgendwie die emotionale Verbindung zu Thomas gefehlt und die Fragen während der Geschichte waren doch immer irgendwie dieselben. Es hat einfach lange gedauert, bis die Geschichte sich geändert hat und etwas in Schwung kam.
    Liebe Grüße,
    Nadja

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