Rezension: Die Insel (Manuela Martini)

Meiner Meinung nach ist es Die Insel nicht zwingend wert, großartig diskutiert zu werden. Aber es gehört wohl auch dazu, schlechte Rezensionen zu schreiben. Also here we go:

Ich las also den Klappentext und machte mich auf einen packenden Thriller gefasst, der dazu auch noch auf einer Insel spielen sollte. Ich, als bekennender Lost-Fan, war natürlich sofort bereit, das Geld für ein Hardcover-Buch herauszuwerfen, denn wer kann schon einem Isola-Dupe wiederstehen? Ich nicht. Es stellte sich heraus, es war nicht annähernd so gut wie Isola oder Lost.

Zunächst einmal muss man es Manuela Martini lassen, am Anfang der Geschichte war wenisgtens der Hauptcharakter Hannah sympathisch. Und auch die Geschichte rund um Hannah, ihre leibliche Mutter und das Kästchen hat mich interessiert. Aber das war’s auch schon… Dann kam Nikki und mit ihr eine Menge an unlogischen, ultra dummen Entscheidungen, die Hannah und Nikki auf ihrer Reise durch Australien treffen. Ich meine, wer ist ernsthaft so lebensmüde und steigt bei ’nem Fremden in’s Auto um auf eine einsame Insel zu fahren und dort zu arbeiten? Tja, so ging’s dann weiter.

Hannah geht in den Djungel, obwohl sie es nicht soll. Hannah trinkt von dem Gesöff, das der sexy Boy in den ausschließlich weißen Klamotten ihr anbietet. Hannah geht nochmal in den Djungel. Wirklich, nichts gegen Neugier, aber irgendwann konnte ich meinen Ärger nicht mehr unterdrücken.

Als dann auch noch dieser lächerliche Satz „Mete bab ou alatranp“ und Sky, dieser verrückte Kerl, der den Inselbewohnern irgendwas von „galaktischer Abstammung“, „Dimensionen“ und „reset sytsem“ erzählt, auftauchen, wurde mir das alles zu viel und mein Ärger schwang in ein wenig Entrüstung um. Okay, ich gebe zu, die letzten Seiten waren spannend, aber ich finde, hier sollte man sich zwei Mal überlegen, ob sich das Geld, auch wenn es ein Softcover ist, lohnt.

SPOILER!

Und falls jemand dieses Buch gelesen hat, kann er mir bitte sagen, was mit Nikki passiert ist? Noch nichtmal dazu hat’s gereicht, wenigstens Nikki irgendein „End“ zu geben.

So genug gemeckert, falls ihr es gelesen habt und es euch tatsächlich gefallen habt, kommentiert gerne undstimmt mich um:) Ich hoffe, die Rezension hat euch nicht zu sehr runtergezogen.

 

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