Rezension: Tage wie diese (John Green, Maureen Johnson, Lauren Myracle)

Meine erste Rezension!

Ich gebe zu, manchmal bin ich einfach zu haben für leichte Bücher, die einen nicht komplett fertig machen und aus den Socken hauen. Tage wie diese war genau so ein Buch. Ich habe mich dafür entschieden 1. weil mir das Cover so gefallen hat 2. weil ich endlich noch ein Buch von John Green lesen wollte 3. weil mich die Zusammenführung dieser drei Geschichten interessiert hat. Und ich muss sagen, es war genau die richtige Entscheidung.

Es gibt in Tage wie diese drei verschieden Geschichten.

In der ersten Geschichte geht es um Jubilee, die durch ungünstige Umstände gezwungen ist, den Zug nach Florida zu ihren Großeltern zu nehmen, und das an Heiligabend. Aufgrund des Schneesturms bleibt ihr Zug „stecken“ und so trifft sie Stuart. Und ganz ehrlich, wie kann man Stuart nicht lieben?! Auf jeden Fall lernt Jubilee Stuart und seine Familie kennen, und findet über diese magischen Weihnachtstage heraus, dass sie sich schon viel zu lange mit Egoist rumkämpft.

In der zweiten Geschichte lernen wir Tobin und seine Freunde JP und Angie aka der Herzog kennen. Die drei werden gerufen, um im Waffelhaus ihres Freundes die heißen Cheerleader kennenzulernen. Doch auch hier erkennt Tobin nach und nach, auf ihrer gemeinsamen Reise durch den Schneesturm zum Waffelhaus, dass der Herzog, seine beste Freundin, vielleicht mehr sein könnte, als nur eine Freundin.

In der dritten Geschichte geht es um Addie, die ihren heißgeliebten Freund betrogen hat und nun am Heiligabend, auch noch ihrem einjährigen Jubiläum, eine Krise durchmacht. Zudem hat sie das Gefühl, dass ihre Freunde sie hängen lassen, und Jeb, ihr Freund, auch nichts mehr von ihr wissen will. Doch diese Weihnachten lernt Addie viel über sich und erlebt ihr eigenes kleines Weihnachtswunder.

 

Auch wenn sich die Geschichte rund um Weihnachten dreht und wir eigentlich noch Sommer haben, hat mir die Geschichte bzw. die Geschichten ein so wohliges Gefühl gegeben! Die Charaktere waren wundervoll unterschiedlich, jedoch konnte ich mich mit allen identifizieren.
Tobin, der so eine perfekte humorvolle clevere Freundschaft pflegt,
Jubilee, die so eine perfekte verrückte Familie hat und natürlich mit Stuart’s Familie trifft,
und natürlich Addie, die so perfekt egozentrisch ist!
Vorallem die Nebencharaktere, wie Stuarts Mom, Christina oder JP waren herrlich realistisch!

Wirklich charmant war hier, dass sich die Begegnungen aller Hauptcharaktere zeittechnisch wie ein roter Faden durch alle Geschichten gezogen haben.

Tage wie diese hat mich nicht zum weinen gebracht, aber definitv zum Lachen! Und auch wenn es ein Weihnachtsbuch ist, macht es im Sommer trotzdem Spaß!

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